Pressemitteilung

 

  • IT-Support, Systemadministration und Remote-Arbeit für Unternehmen und Behörden mit hohen regulatorischen und sicherheitstechnischen Anforderungen
  • Funktionen und Nutzeroberfläche des Netop-Portals bei vollständig kundenseitig kontrolliertem Betrieb

 

München, 22.10.2026 – Netop steht seit über 40 Jahren für Secure Remote Access: angefangen mit klassischen On-Premise-Installationen, seit rund zehn Jahren auch mit einer SaaS-basierten Portal-Lösung. Mit dem neuen Netop Self-Hosted Portal verbindet Netop nun die zentrale Administration und Nutzerfreundlichkeit des Netop-Portals mit dem Betrieb in einer vollständig vom Kunden kontrollierten Infrastruktur. Die Lösung eignet sich insbesondere für öffentliche Einrichtungen und Unternehmen mit hohen regulatorischen, sicherheitstechnischen oder organisatorischen Anforderungen, etwa im Finanzwesen, im Gesundheitssektor, bei Betreibern kritischer Infrastrukturen oder in der Verteidigungsindustrie. Das Netop Self-Hosted Portal ist ab sofort verfügbar, die Lizenzierung richtet sich nach der Zahl der verwalteten Endgeräte.

 

Höchste Kontrolle, geringe Komplexität

Viele Organisationen standen bei Remote Access bislang vor einem Zielkonflikt: Eine SaaS-Lösung reduziert den Betriebsaufwand, verlagert aber zugleich Teile der Kontrolle über Infrastruktur und Daten zum Anbieter. Beim Eigenbetrieb verbleibt diese Kontrolle vollständig beim Kunden, dafür steigt der Aufwand für Betrieb, Administration und Updates.

Das Netop Self-Hosted Portal verbindet beide Ansätze: Unternehmen und Behörden erhalten die zentrale Administration und intuitive Benutzeroberfläche des Netop Portals, betreiben die Lösung jedoch vollständig in einer von ihnen kontrollierten Infrastruktur.

Diese muss sich nicht zwingend im eigenen Rechenzentrum befinden. Das Self-Hosted Portal kann sowohl klassisch On-Premise als auch in einer Private Cloud oder in einer selbstverwalteten Public-Cloud-Umgebung eingesetzt werden.

 

Docker-basiertes Deployment

Das Netop Self-Hosted Portal wird als Docker-basierte Anwendung bereitgestellt und lässt sich per Docker Compose in unterschiedlichen Docker-Umgebungen betreiben. Damit können Unternehmen die Lösung flexibel in bestehende Infrastruktur- und Betriebsmodelle integrieren. Entscheidend ist nicht, wo die Systeme physisch betrieben werden, sondern dass der Kunde die Kontrolle über die Infrastruktur ausübt.

 

Vollständig air-gapped einsetzbar

Das Netop Self-Hosted Portal kann vollständig ohne Verbindung zum öffentlichen Internet betrieben werden. Dadurch eignet sich die Lösung auch für sogenannte Air-Gapped-Umgebungen, in denen Systeme bewusst vom Internet und von externen Cloud-Diensten getrennt sind.

Auch Updates erfordern keine Online-Verbindung zu Netop. Neue Versionen werden als Installationspakete direkt bereitgestellt und können anschließend innerhalb der abgeschotteten Kundenumgebung eingespielt werden. Zeitpunkt und Durchführung von Updates bleiben damit vollständig unter Kontrolle der jeweiligen Organisation.

Gerade für Behörden, regulierte Unternehmen und sicherheitskritische Organisationen kann dies entscheidend sein, wenn interne oder regulatorische Vorgaben eine direkte Verbindung zu externen Diensten ausschließen.

 

Integration in bestehende Identitätsinfrastrukturen

Für die Authentifizierung lässt sich das Self-Hosted Portal in vorhandene Identity- und Access-Management-Strukturen integrieren. Unterstützt werden unter anderem ADFS, LDAP und Microsoft Entra ID.

In Verbindung mit granularen Berechtigungen können Administratoren genau festlegen, welche Nutzer oder Nutzergruppen auf welche Systeme und Funktionen zugreifen dürfen. Dadurch lässt sich Remote Access in bestehende Sicherheits- und Governance-Strukturen integrieren, anstatt dafür separate Benutzer- und Rechtewelten aufzubauen.

Typische Einsatzbereiche sind IT-Support, Systemadministration, Fernwartung technischer Systeme sowie der sichere Zugriff von Mitarbeitenden oder externen Dienstleistern auf interne Systeme.

„Cloudlösungen haben Remote Access in den vergangenen Jahren deutlich einfacher gemacht. Für viele Organisationen kommt eine vom Anbieter betriebene Cloud aufgrund regulatorischer Vorgaben, interner Sicherheitsrichtlinien oder besonderer Schutzbedarfe dennoch nicht infrage“, sagt Bernhard Hecker, CEO bei Netop. „Mit dem Self-Hosted Portal müssen sich Unternehmen und Behörden nicht länger zwischen einfacher Bedienung und vollständiger Kontrolle entscheiden, sondern bekommen beides.“

 

Über Netop

Netop ist der bewährte Anbieter von Software für sicheren Fernzugriff und das Gerätemanagement für Unternehmen, in denen Sicherheit, Compliance und laufende Betriebsfähigkeit unverzichtbar sind. Netop bedient wichtige Branchen wie den Einzelhandel, den Finanzsektor, das Gesundheitswesen, die Fertigungsindustrie sowie den Verteidigungssektor und bietet IT-Teams die volle Kontrolle über den Fernzugriff in jeder Umgebung: moderne, klassische, Cloud-basierte oder Air-Gapped-Umgebungen.

Die Sicherheitsarchitektur von Netop basiert auf Zero-Trust-Prinzipien und bietet native Unterstützung für die regulatorischen Rahmenbedingungen, die für kritische Branchen gelten: PCI DSS, HIPAA, ISO 27001, SOC 2 und die NIS2-Richtlinie der EU.

Netop wird von globalen Unternehmen geschätzt und stützt sich auf über vier Jahrzehnte Erfahrung in der Entwicklung von Lösungen für kritische Betriebsabläufe. Damit ermöglicht Netop Unternehmen, Kosten zu senken, den Support zu beschleunigen und die souveräne Kontrolle über ihre sensibelsten Systeme zu behalten.

Weitere Informationen unter: http://www.netop.com






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Jan Eppers

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