HERNDON (USA), 12. September 2007 — Das OpenVZ-Projekt (http://openvz.org) hält Schritt mit der Entwicklung des Linux-Kernels und gibt heute die Verfügbarkeit seiner Betriebssystem-Servervirtualisierung für den neuesten stabilen Linux-Kernel 2.6.22 bekannt, der im Juli veröffentlicht wurde.

OpenVZ für Linux 2.6.22 enthält neuen Programmcode für PID-Namensräume (“process ID namespaces”), der voraussichtlich in einer der nächsten freigegebenen Versionen des Linux-Kernels übernommen wird. Dem Linux-Kernel angepasst wurden sie vom OpenVZ-Projekt, wobei IBM zusätzliche Beiträge lieferte. Anregungen, Fragen und Kommentare kamen von weiteren Beteiligten.
Die Aufnahme des neuen PID-Codes in die aktuelle OpenVZ-Version gewährleistet durch eine größere Abdeckung eine verbesserte Testprozedur.
Mit PID-Namensräumen sind aus einer Prozessgruppe heraus keine Prozesse sichtbar, die nicht zu dieser Gruppe gehören. Diese Funktionalität ist eine grundlegende Voraussetzung für die Live-Migration.

Das neue OpenVZ-Paket unterstützt ebenfalls UID-Namensräume (“User ID namespaces”), die bereits in den Linux-Kernel aufgenommen wurden.

"Mit diesem Kernel unterstützen wir schon neue Funktionen aus Linux 2.6.22 wie den “Tickless”-Betrieb, durch den Prozessoren kühler bleiben und mehr Energie gespart wird oder den ‚SLUB’-Allokator. Er ist das Herzstück der Kernel-Speicherverwaltung und verspricht bessere Leistung und Skalierbarkeit”, so Kir Kolyshkin, Manager des OpenVZ-Projekts.

** Verfügbarkeit

Das neue OpenVZ-Kernelpaket kann von
http://openvz.org/download/kernel/2.6.22> heruntergeladen werden. Außerdem können Benutzer hilfreiche Anleitungen zur Installation aus dem OpenVZ-Wiki unter http://wiki.openvz.org/Quick_installation abrufen. Diese Website dient als Forum zum Erlangen und Austauschen von OpenVZ-Knowhow und hält Dokumentation zur Software sowie eine Wissensbasis mit nützlichen Tipps bereit.

** Über OpenVZ-Software

OpenVZ ist eine Technologie für die Virtualisierung von Linux-Servern. Mit ihr lassen sich zahlreiche, voneinander isolierte, sichere virtuelle Umgebungen (Virtual Environment = VE) auf einem physikalischen Server installieren und steuern.

OpenVZ enthält Tools für das automatisierte Management von virtuellen Servern. Dank seiner einzigartigen Architektur werden die virtuellen Server wie unabhängige Server mit eigenem Arbeitsspeicher und eigenen Konfigurationsdateien, Benutzern und Anwendungen ausgeführt. Mit Hilfe der Vorlagen basierten Verteilung von Anwendungen ist das Einrichten von neuen virtuellen Servern eine Sache von Sekunden oder wenigen Minuten. Die Ein-Kernel-Technologie minimiert Anforderungen an die vorhandene Hardware und sorgt so für bessere Server-Ausnutzung, höhere Verfügbarkeit und weitaus geringere Performance-Beanspruchung als bei anderen Virtualisierungs-Technologien. Die virtualisierten Server können unabhängig voneinander neu gestartet werden, so dass keine Konflikte zwischen einzelnen Anwendungen auftreten können.

Derzeit unterstützt OpenVZ x86-, x86_64- und IA64-, Power- sowie Sun UltraSPARC T1-Prozessoren.

** Über das OpenVZ-Projekt

Das OpenVZ-Projekt verteilt seine Software kostenlos und bietet den Benutzern über die Projektseite frei zugänglichen Support. Seit der ersten Version für den Produktivbetrieb im Dezember 2005 hat sich um das Projekt eine sehr aktive Benutzergemeinde geschart, was sich beispielsweise in über 16.000 Beiträgen im Support-Forum niederschlägt. Mittelfristiges Ziel ist die Integration der Virtualisierungstechnologie in den Linux-Kernel.

Im OpenVZ-Blog http://blog.openvz.org/ finden sich spannende Beiträge zu aktuellen Entwicklungen in der Virtualisierungs-Szene.

Für den geschäftskritischen Einsatz bietet OpenVZ einen kostenpflichtigen 24×7-Support via E-Mail und Remote Access (per SSH) an. OpenVZ ist das Herzstück der Virtualisierungssoftware Virtuozzo von SWsoft. Weitere Informationen erhalten Sie unter http://openvz.org.






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