Pressemitteilung

  • Infografik zeigt neu installierte Pro-Kopf-Leistung von Photovoltaik-Dachanlagen der deutschen Bundesländer im Vergleich
  • Leistung durch in 2018 neu installierte Anlagen in Kilowatt pro 1000 Einwohner in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg am größten
  • Bayern Spitzenreiter bei Gesamtleistung, allerdings schwach bei Pro-Kopf-Leistung durch in 2018 neu installierte Anlagen
  • Stadtstaaten haben Nachholbedarf bei Photovoltaik-Anlagen auf Hausdächern

 

Berlin, 28.10.2019 – Die beiden sonnenreichsten Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg gelten gemeinhin als die Spitzenreiter in Sachen Solarenergie. Um die Bemühungen der einzelnen Bundesländer vergleichbarer zu machen, hat das Greentech Start-up Zolar eine Untersuchung durchgeführt, die die Einwohnerzahl der Bundesländer1) mit einbezieht. Dort zeigt sich: Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg haben im Jahr 2018 die meiste Pro-Kopf-Leistung durch Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) auf Dachflächen neu installiert. Beim Spitzenreiter Sachsen-Anhalt wurden 87,0 Kilowatt pro 1000 Einwohner neu installiert. Darauf folgen Mecklenburg-Vorpommern mit einer Leistung von 84,6 Kilowatt pro 1000 Einwohner und Brandenburg mit 75,2 Kilowatt pro 1000 Einwohner2). In Bayern wurden im vergangenen Jahr lediglich 33,2 Kilowatt pro 1000 Einwohner erreicht, in Baden-Württemberg nur 24,8 Kilowatt. Die Entwicklung in den beiden sonnenreichsten3) Bundesländern stagniert also, während das nördliche Ostdeutschland mit großen Schritten aufholt. Bei der kumulierten Pro-Kopf-Leistung bis einschließlich 2018 haben Sachsen-Anhalt (518,8 Kilowatt pro 1000 Einwohner) und Mecklenburg-Vorpommern (497,2 Kilowatt pro 1000 Einwohner) Baden-Württemberg (470,7 Kilowatt pro 1000 Einwohner) mittlerweile überholt. Spitzenreiter hier bleibt Bayern mit einer Gesamtleistung von 749,8 Kilowatt pro 1000 Einwohner.

Anreize für Immobilienbesitzer: Gesetzgeber ist gefragt

Die Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin haben aufgrund ihrer hohen Bevölkerungsdichte noch großen Nachholbedarf, wenn es um PV-Anlagen geht. Sie bilden sowohl bei der durch PV-Anlagen generierten Pro-Kopf-Gesamtleistung bis einschließlich 2017 als auch bei der Pro-Kopf-Leistung durch 2018 neu installierte Anlagen die Schlusslichter. In Hamburg wurde beispielsweise nur eine Leistung von 1,8 Kilowatt pro 1000 Einwohner durch in 2018 neu installierte PV-Anlagen erzeugt. Die Leistung durch PV-Anlagen, die bis einschließlich 2017 errichtet wurden, liegt in Hamburg bei 20,8 Kilowatt pro 1000 Einwohner. „Die lokale Politik ist aufgefordert, Anreize sowohl für bestehende Immobilienbesitzer als auch für den Neubau von Häusern zu schaffen und die Energiesparverordnung so anzupassen, dass regenerative Energien bundesweit zur Selbstverständlichkeit werden”, erklärt Alex Melzer, CEO von Zolar.

Entlastung des Stromnetzes durch diversifizierte Produktion

Fest steht zudem, dass von knapp 16 Millionen Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland rund 15 Millionen4) über keine PV-Anlage verfügen. Ein ungenutztes Potenzial, auch in Bundesländern, die mit weniger Sonnenstunden auskommen müssen.

„Es werden in sonnenschwachen Regionen mehr Anlagen benötigt, um die gleiche Menge Strom zu produzieren, die in sonnenverwöhnten Regionen erreicht wird”, erläutert Alex Melzer. Ballungszentren bieten hierfür besonderes Potenzial durch die hohe Dichte an Dächern. „Die Einspeisung nahe am Verbraucher entlastet das Stromsystem5), was die Stromproduktion mit Photovoltaik-Anlagen auch in Regionen mit geringerer Sonneneinstrahlung erstrebenswert macht. Die Verlustleistung, die durch größere Entfernungen entsteht, ist dann wesentlich kleiner. Außerdem machen es neue Solarmodule heute einfacher, auch mit weniger Sonneneinstrahlung Energie zu produzieren.”

PV-Anlage mit Elektroauto kombinieren

Die Verkehrswende und der Ausbau der Elektromobilität benötigen einen höheren Energiebedarf. Nicht nur wollen Immobilienbesitzer gerade bei Neubauten verstärkt selbst über die Strom- und Energieerzeugung bestimmen. Auch das Thema Ladesäule ist für Eigenheimbesitzer von Interesse, da mit dem zusätzlich erzeugten Strom vom Dach perspektivisch auch der Energiebedarf des eigenen Elektrofahrzeugs erfüllt werden kann. „Selbst wenn die Anschaffung eines solchen Fahrzeugs erst in der Zukunft liegen sollte, die Pendelwege in und um Ballungszentren schaffen auch heutige Elektrofahrzeug-Modelle schon mit einem einzigen Mal Laden und ermöglichen es, tägliche Wege mittels selbsterzeugter, sauberer Energie zu bewältigen”, ergänzt Alex Melzer.

 

Über Zolar

Das Greentech Start-up Zolar bietet Photovoltaikanlagen zum Festpreis an, die Eigenheimbesitzer online maßgeschneidert planen, vergleichen und beauftragen können. Mithilfe des eigens entwickelten Zolar Online-Konfigurators haben Hausbesitzer die Möglichkeit, die Komponenten ihrer PV-Anlage den eigenen Wünschen entsprechend anzupassen und erhalten zugleich eine individuelle Beratung vom Solarexperten. Zolars breites Netzwerk von lokalen Partnerbetrieben übernimmt die Montage vor Ort. Das Berliner Start-up beschäftigt deutschlandweit 80 Mitarbeiter und verfolgt die Vision, auf jedem Dach der Welt eine Solaranlage zu installieren, um so Privathaushalte unabhängiger vom Stromnetz zu machen. Zolar befähigt seine Kunden, die Energiewende in den eigenen vier Wänden voranzutreiben, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren und so einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Mehr Informationen unter: https://www.zolar.de






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