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IPv6. Mehr Adressen als Sterne


Die MESH GmbH beschreibt die Umstellung auf das neue Internetprotokoll im aktuellen IX Magazin. IPv6 verfügt über so viele Adressen, dass es locker alle Sterne im Universum damit versorgen könnte.

Wo bleibt IPv6?
IPv6 ist der running Gag des Internets. Bisher hat sich das neue Protokoll null durchgesetzt. Leider. Dabei ist es gar nicht schlecht. Anders als IPv4 mit seinen lächerlichen vier Milliarden Adressen verschwendet IPv6 diese regelrecht an uns User! Ihre Zahl ist höher, als die geschätzte Anzahl der Sterne im gesamten Universum.

Abermilliarden IPv6-Adressen
Im Weltall gibt es etwa 70 Trillionen  (7 * 1022 ) Sterne. IPv6 bietet rund 340 Sextillionen (3,4·1038) Adressen. Theoretisch könnte also jedes Sternsystem ungefähr 4,8 Billiarden (4,8* 1015) IPv6-Adressen besitzen. Das ist pro Stern tausend Mal mehr, als IPv4 kann. Es ließe sich also in jedem Sternensystem eine Erde gründen, die über tausend Mal mehr Internetadressen verfügt, als wir derzeit haben … Krass, oder?

aresauburn : Pleiades Star Cluster (cc)

aresauburn : Pleiades Star Cluster (cc)

MESH stellt auf IPv6 um
Die MESH GmbH fängt jetzt auf unserem Planeten mit IPv6 an. Sie stellt auf das Protokoll um und betreibt es parallel zu IPv4. Patrick Kambach und Rolf Hanßen haben die IPv6-Umstellung für das IX Magazin festgehalten.



Über den Autor

Artikel unserer ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Danke für die tolle Zeit mit Euch!


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