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Mit einem Wisch ist alles weg … und wieder da … wieder weg … wieder da … Die Mutewatch!


Letzten Donnerstag, 22 Uhr, Berlin-Kreuzberg. Da saß ich mit ihrer Begleitung im Innenhof des Voo-Stores auf der O-Straße. Mutewatch, das schwedische Start-Up, das kürzlich seinen Firmensitz an die Spree verlagert hat, lud zur Launch-Party ihrer gleichnamigen Uhr. Passend zur Fashion Week war das illustre Partyvolk auf viel zu hohen Absätzen, mit viel zu bunten Klamotten (und  btw: mit viel zu niedrigen BMI) natürlich auch hier an Ort und Stelle.

Äußerst passende Kundschaft, denn die Mutewatch hat meines Erachtens definitiv das Potential, die Brücke zwischen Fashion Accessoire und Geeky Gadget zu schlagen. Das Design der Uhr ist schlicht und erinnert dunkel an die guten alten Livestrong-Armbänder, die vor einigen Jahren noch jedes Promihandgelenk zierten. Auf den ersten Blick ist die Uhr als solches auch nicht zu erkennen, denn typische Charakteristika wie Ziffernblatt, Stellschräubchen, Zeiger oder ähnliches fehlen schlicht und ergreifend.

Im Verkaufsraum des Designerladens lagen an diesem Abend natürlich mehrere Exemplare zum Testen bereit. Das lässt sich die katze nicht zweimal sagen: wo es was zum Testen gibt, da wird auch getestet und das ausgiebig. Nach anfänglichen Rumgetatsche- und -gedrücke hatte ich den Clou dann raus: die Mutewatch will einfach eine gewischt bekommen. Mit einem Fingerwisch bringt man das unsichtbare Display zum Leuchten und die Uhrzeit erscheint.

Ein großartiger Spaß, dieses Hin- und Herwischen, mit dem man auch die drei Funktionen Alarm, Timer und Uhr einstellen kann. Wie ich später erfuhr, erkennt ein eingebauter Bewegungssensor sogar die individuelle Lage am Handgelenk, so dass die Uhrzeit selbst im Kopfstand richtig angezeigt wird. In der Position dürfte einzig der nötige Fingerwisch die wahre Herausforderung sein. Auch passt sich der Vibrationsalarm dem individuellen Bewegungsverhalten an. Sehr praktisch, denn so fällt einem beim morgendlichen Weck-Vibrations-Alarm nicht direkt der Arm ab und beim Abtanzen im Club erinnert die Uhr auch ausreichend stark an den zuvor eingestellten Termin.

Aber zurück zur Launch-Party: Solch ein Gadget lässt natürlich Raum zum Träumen, was vielleicht in der Zukunft noch so geht. Christoph, seines Zeichens mein ehemaliger Arbeitskollege und Start-Up-Spezialist, hatte da eine phantastische Idee: Es müsste eine Mutewatch geben, dessen Design man quasi customized online auf die Uhr runterladen kann, je nach Gelegenheit und passenden Outfit – wie ein wiederbeschreibbarer DVD-Rohling. Ein Traum für jedes Fashion Victim – wobei bei den Outfits an diesem Abend das Design eine echte Herausforderung gewesen.

Also Mutewatch – Varmt välkommen in Berlin wünscht die katze (und bedankt  sich höflichst für die tolle Party)!

 




Über den Autor

Artikel unserer ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Danke für die tolle Zeit mit Euch!


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