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Superbowl 2011 – Videoleckerbissen zum Einstimmen


VS.

Der Countdown läuft, nur noch zwei Tage und dann ist es endlich soweit: Der Kampf um den Superbowl kann beginnen, die Cheeseheads und die Steelers treffen zum Showdown in Dallas aufeinander. Was für viele Amerikaner der heißersehnteste Sonntag des Jahres ist, wird wohl für die meisten Deutschen wieder ein ganz normaler Tatort-Sonntag werden. Leider bestehen immer noch viele Vorurteile gegenüber dem amerikanischen Nationalsport, die da beispielsweise wären:

1. Das Spiel hat zu viele Regeln, es wird entweder in der Offense oder in der Defense gespielt und eine Mannschaft steht nie gleichzeitig auf dem Spielfeld.

2. Ein Spiel dauert weitaus länger als 90 Minuten, denn es wird ständig durch Schiedsrichter unterbrochen, die bei Foulspiel seltsame gelbe Flaggen auf den Boden werfen.

3. Der Ball sieht aus wie ein Ei und wird so schnell gespielt, dass, ehe man den Ball entdeckt hat, der Spielzug vorbei ist.

4. Der Schiedsrichter spricht kein Deutsch.

5. Offensichtlich dürfen nur wenige Spieler den Ball mit dem Fuß kicken und als Tor dienen zwei in der Luft hängende Metallstäbe, was als Bundesliga-Fan sehr befremdlich ist.

usw.

American Football ist im Vergleich zum europäischen Fußball durchaus eine strategische Herausforderung. Aber sind wir mal ehrlich: Wenn jedes Kind in der amerikanischen Highschool zumindest die Grundregeln kapiert, dann sollte dies für einen sportbegeisterten Erwachsenen auch in Deutschland kein Problem sein, oder? Jedenfalls gibt es mittlerweile auch hierzulande eine ausgewählte Anhängerschaft, die sich über jeden Touchdown ihres favorisierten Teams freuen.

An diesem Sonntag stehen sich zwei traditionsreiche Teams gegenüber und auch ich werde den Showdown zwischen den Pittsburgh Steelers und den Greenbay Packers Sonntag Nacht auf der ARD, wenn auch leider mit zweifelhaften deutschen Kommentatoren, gespannt verfolgen.

In den Weiten unserer Medienlandschaft interessiert sich abseits der deutschen Sportmedien, deren Pflicht es ist, auch über Randsportarten zu berichten, wohl meist nur noch das Entertainment-Ressort für den Superbowl. Dort wird vermutlich jedes Jahr gehofft, dass es wieder zu einem Skandal a lá Janet Jackson kommen wird, wovon beim diesjährigen Half-Time-Act, den Black Eyed Peas,  wohl eher nicht auszugehen ist.

Für die Internetgemeinde wird es auch dieses Jahr wieder spannend, denn die sehnsüchtig erwarteten, extra für den Superbowl produzierten Commercials, haben es kreativ oft faustdick hinter den Ohren. (Anm.: Was bei einem Preis von ca. 3 Millionen Doller pro 0,5 Minute wohl auch zu erwarten ist).  Als kleine Einstimmung hier eine feine Auswahl kreativer Football-Videos, damit auch die Deutschen bald Feuer fangen.

Welcome to the dark side, Lord Vader!

Gerade heute wurde bekannt, dass Volkswagen unter Anderem mit dem Star-Wars-Spot  „The Force“ an den Superbowl-Commercial-Start gehen. Ein sehr gelungener, witziger Clip! (Anm.: Meiner Meinung nach fehlt dem kleinen dunklen Darth Vader nur noch ein goldenes Laserschwert….)

Troy – Schüttel dein Haar für mich!!!

Auch wenn diese Werbung von Head & Shoulders schon etwas älter ist, so ist Footballspieler Troy Polamalu, Steelers-Safety, aktuell gewählter „Defensive Player of the Year“ und Mann mit dem schönstem Haar auf Erden in diesem Spot einfach unschlagbar. Dummen Sprüchen über seine Haarlänge und möglichen Nachteilen im Spiel antwortet man genau so, Troy, denn mit genug Conditioner hat sowieso kein Gegner eine Chance auf Grip.

http://www.youtube.com/watch?v=gaJFnGGECJo

NFL Drafts 2025 – Talentscouts aufgepasst!

Wie bei jedem Superbowl ist alles und nichts möglich – die Karten werden neu gemischt, immerhin sind beide Teams verdient ins Finale gekommen. Für den ein oder anderen möglichen Trickspielzug kann man den Coaches nur raten, mal beim Nachwuchs Nachhilfe zu nehmen – vielleicht klappt es ja.



Über den Autor

Artikel unserer ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Danke für die tolle Zeit mit Euch!


2 Kommentare



  • kamikatzekathi

    Ja, das ist eigentlich ein Schnäppchen und beim Durchzappen amerikanischer Autowerbung fällt auf, dass der Preisunterschied nicht nur beim Passat so stark ist im Vergleich zu deutschen Preisen. Wenn die Verschiffung nicht so teuer wäre, könnte das durchaus eine preiswerte Alternative sein.

  • Der Werbespott ist wirklich absolut super gemacht. Außerdem war ich erstaunt, dass in den USA der Passat nur „around 20.000 USD“ kostet. Das wären knappe 15.000 EUR. Irgendwie günstig im Gegensatz zu uns hier.

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