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Tools: Influencer finden mit Influma


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Für die Suche nach Influencern können Kommunikatoren auf eine Reihe verschiedener Tools zurückgreifen, die datenbasiert mal mehr mal weniger hilfreiche Vorschläge unterbreiten. Nun will Influma als Suchmaschine die Recherche weiter vereinfachen.

influma

Charakteristisch für eine Suchmaschine ist die einfache Aufmachung des Tools. Ein großes Suchfeld mit wenigen zusätzlichen Auswahloptionen ermöglicht einen unkomplizierten Start. Als Nutzer hat man die Möglichkeit, direkt nach Influencern oder nach einzelnen thematisch passenden Blogbeiträgen zu suchen. Leider wird die eigentliche Übersichtlichkeit durch eine grafische Hilfestellung ruiniert.

influma-startseite

Die Startseite von Influma – lobenswerter Gedanke, dem Nutzer zu erklären, was das Suchergebnis bedeutet. Aber leider wirkt es somit sehr unübersichtlich.

Ohne Account ist aktuell nur ein Suchvorgang möglich, danach wird man darauf hingewiesen, einen Account anzulegen. Neben einer kostenlosen Basisversion, gibt es auch einen Pro Account für rund 60 Euro im Monat. Mit diesem Zugang stehen noch ein paar Funktionen mehr zur Verfügung, zum Beispiel das Speichern von Influencern oder Artikeln.

Die Suchergebnisse werden nach dem Influma-Index gerankt. Dieser setzt sich aus den Social Signals zusammen. Dafür bezieht Influma die gängigsten Netzwerke, wie Facebook, Twitter, Google+ und Pinterest ein. Dies betrifft aber nur die Blogartikel-Suchergebnisse. Für einzelne Influencer besteht das Ranking zur Zeit nur aus den Daten ihrer Twitteraccounts, was leider nicht gerade aussagekräftig ist.

Fazit

Während meiner Tests hatte ich oft den Eindruck, der Dienst ist noch in einem Beta-Stadium. Funktionen die an einem Tag noch im kostenlosen Account funktioniert haben, sind am nächsten Tag nur noch mit Premiumzugang erhältlich. Was mir neben aussagekräftigeren Zahlen zu den einzelnen Multiplikatoren am meisten gefehlt hat, ist der Sprachfilter. Internationale Influencer sind zwar ganz spannend, aber für Projekte, die auf den deutschsprachigen Raum begrenzt sind, oft weniger hilfreich.

Im Moment eignet sich Influma eher, um den eigenen Expertenstatus auszubauen. Die Suche nach Blogbeiträgen eignet sich gut, um interessante Inhalte zu finden, die man wiederum mit seinem eigenen Netzwerk teilen kann. Betreibt man einen Blog, kann dieser auch in das Verzeichnis von Influma hinzugefügt werden.

Alles in allem ist die Idee hinter Influma interessant, doch bei der Umsetzung gibt es noch ein paar Stellschrauben zu drehen. Dies ist auch den Machern bekannt. Das Tool eignet sich aktuell eher zur Ausweitung des eignen Netzwerkes als zur Recherche von Influencern.


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Über den Autor

Chris ist Account Manager im Dresdner Büro. Während des Studiums sammelte er erste Erfahrungen im B2B-Bereich. Nach seinem Studium baute Chris diese in einem Dresdner Startup aus. Als Blogger schreibt er auf kleinstadtgedanken.de und kennt somit auch die andere Seite.


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