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Keeeb als Tool für die PR-Arbeit


Ist es nur ein weiteres Bookmarking-Tool? Ein Pinterest plus Text-Pins? Evernote nur hübscher? Für mich ist Keeeb vor allem ein praktischer Wissens- und Inhaltespeicher. Ich habe das Tool vor circa 2 Monaten für mich entdeckt und mittlerweile sehr schätzen gelernt.

Keeeb bietet die Möglichkeit, Texte, Bilder und Videos auf eine Themenseite zu pinnen und visuell ansprechend anzuordnen. Die Themenseiten können dabei privat bleiben, mit anderen Nutzern geteilt oder ganz öffentlich gemacht werden.

 

Es sind insbesondere drei Einsatzfelder, die ich für die tägliche PR-Arbeit spannend finde:

1) Privater oder halböffentlicher Wissensspeicher

Content Marketing spielt für uns in der PR-Arbeit eine wesentliche Rolle. Und dafür ist es wichtig, Trends aufzuspüren, aktuelle Studien und Analysen zu kennen (und abrufbereit zu haben), die wichtigsten Artikel zum Thema auf dem Schirm zu haben. Dafür habe ich früher Bookmarks genutzt, die den Nachteil haben, wenig übersichtlich und manchmal verdammt schwer wieder auffindbar zu sein. Mit Keeeb kann ich die wichtigsten Textpassagen und Grafiken pinnen und übersichtlich anordnen. Wichtiges immer wieder nach oben auf das Board bringen. Mittlerweile sind so u. a. Themenseiten für Retargeting, Real-Time-Bidding, Mobile-Marketing, Krisenkommunikation und Medientrainingsbeispiele zusammen gekommen. Diese Seiten kann ich mit den Kollegen teilen, für die diese Themen ebenso relevant sind und die das Board wiederum mit ihrem Content anreichern können.

Screenshot von meiner RTB-Themenseite


Und ein Board mit Ideen für Weihnachtsgeschenke gibt es mittlerweile auch. Sharing nur auf Anfrage ;-)

2) Öffentliche Themenplattform oder einfach nur Selbstdarstellung

Gleiches ist natürlich auch für die öffentliche Anwendung denkbar. Besonders bei erklärungsbedürftigen Produkten und Technologien kann es für Unternehmen ein gutes Mittel sein, Wissen auf einer Keeeb-Seite zusammenzustellen und bei Rückfragen von Kunden oder Journalisten auf den Themen-Pool zu verlinken. Das stärkt die Positionierung als Know-how-Träger und ist gleichzeitig ein netter Service.

Wie man Keeeb darüber hinaus für die Selbstdarstellung nutzen kann, dazu hat sich Heike Scholz bereits Gedanken gemacht. Wenn ein noch junges Unternehmen Speakerslots auf wichtigen Branchenmessen anstrebt, kann ein Link zur Keeeb-Ego-Seite mit Infos rund um die eigene Expertise, Konferenzerfahrung, Videobeiträgen ein überzeugendes Argument sein.

3) Instakeeeb für Events

Und schließlich bietet keeeb mit Instakeeeb eine Art Twitter-Wall für Fotos, auf der alle Instagram-Bilder zu einem bestimmten Hashtag auf optisch ansprechende Weise vereint werden. Das eignet sich für größere Events mit einer mitteilsamen Teilnehmerschar. Infos zur Umsetzung und Beispiele – die dmexco ist auch dabei – gibt es hier.

Keeeb steht erst am Anfang und sicher gibt es für die Macher auch noch einiges zu tun. Beispielsweise wäre es wünschenswert, PDFs keeeben zu können. Das Handling beim Arrangieren von Pins könnte noch einen Ticken nutzerfreundlicher sein, ebenso das Suchen und Finden von anderen öffentlichen Boards. Dennoch: Wer das Tool noch nicht ausprobiert hat, kann ja bei Gelegenheit mal einen Blick riskieren.



Über den Autor

Gesine kümmert sich bei den Frischen Fischen um etablierte Tech-Kunden und junge Start-ups. Sie hat ein Faible für Krisenkommunikation, kämpft für Menschenrechte und organisiert gemeinsam mit Chris den Instawalk in Dresden.


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