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Pop Up Magazin #6 – KI und neue Tools treiben Potenzial von Marketingautomation


Blickt man auf das kommende Jahr, gibt es laut Amelie Timm, Director Marketing bei dem global agierenden Digital-Asset-Management-Anbieter Canto, im Marketing dank Digitalisierung, KI und Automatisierung entscheidende Trends, die 2020 im Blick behalten werden sollten:

Das Schöne am Agenturleben ist, stets auf dem neuesten Stand zu sein. Und Sharing is Caring – also teilen wir ab jetzt täglich unser Wissen und eröffnen für zwei Wochen ein Pop Up Magazin für die Tech-Trends 2020.

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Automation und KI sind die Kür für mehr Customer Centricity

Mit den Möglichkeiten von Automation und KI folgt 2020 die Kür! Um einen stärkeren Hebel für optimierte Kampagnen anzusetzen, wird Marketingautomation noch stärker in die Marketingabteilungen einziehen. Die Basis der Automation bildet die eingesetzte Technologie von KI. Die Kunst ist es, aus den gewonnenen Datensträngen smarte Entscheidungen für Automatisierungsmöglichkeiten abzuleiten, damit die Technik ihre ganze Wirkung entfalten kann. Durch prognostizierte Kundenbedürfnisse und die daraus resultierende persönliche Ansprache gelingt es, Customer Centricity auf die nächste Stufe zu heben. Im Fokus steht die langfristige Kundenbindung, die – digital unterstützt von personalisierten Maßnahmen – ein optimales Nutzererlebnis sowie ein positives Markenbild erhält.

Content-Fragmentierung: Mit Bausteinen zur Verschmelzung von On- und Offline-Welt

Die Verzahnung von Off- und Online-Ressort muss im Zuge der Customer-Centricity-Offensive stärker vorangetrieben werden, denn Kunden wollen ein einheitliches Markenerlebnis und unterscheiden nicht mehr zwischen den zwei Welten. Marketer müssen daher umdenken und Content erstellen, der ab sofort über alle Plattformen hinweg funktioniert und nicht mehr nur für einen einzelnen Kanal vorgeplant und umgesetzt werden kann. Die Kundenansprache – sowohl online als auch offline – muss aus einem Guss erscheinen. Um das digitale mit dem analogen Marketing verschmelzen zu lassen, müssen Marketer verstärkt in Content-Fragmenten denken, anstatt an in sich geschlossenen Kampagnen. Wichtig dabei wird, Einzelteile so zu bauen, dass sie kanalübergreifend funktionieren, zum Beispiel für Social Media, Print, die organische Suche, Display-Anzeigen, Advertorials, etc. Der Inhalt wird nicht mehr isoliert erstellt, sondern als flexibler Baustein im Content-Marketing-Mix betrachtet. Als zentraler Pool für hauseigenen Content dienen beispielsweise Digital-Asset-Management-Systeme, die Content-Bausteine für Marketer bereitstellen und dank umfangreicher Metadaten-Verschlagwortung für jede Content-Anfrage Material liefern können, egal welcher Kanal und welches Ausgabegerät angesprochen werden sollen.

Automatisches Self-Tracking hält Einzug im Marketing

Den Vorwurf, Marketing sei wenig messbar, wird die Entwicklung der Marketingautomation im Jahr 2020 weiter entkräften. So wie Funktionen automatisiert werden können, so werden auch Leistungsdaten einzelner Fragmente wie Bild, Text, Video oder Audio durch automatisches Self-Tracking messbar. Im Zuge der entstandenen Tool-Vielfalt zur Automatisierung von Prozessen ist die Welle der Messbarmachung von Aktivitäten auch in den eher datengetriebenen B2B-Bereich übergeschwappt. Es entstehen umfangreiche Metriken für die Teamarbeit und für die Verwendung einzelner Assets. Durch automatisches Self-Tracking werden die Tool-Nutzung, Kampagnenerfolge und der Abruf einzelner Dokumente erfasst und auswertbar gemacht. So gelingt es nicht nur, interne Prozesse nachzuvollziehen und zu optimieren. Es werden außerdem für Entscheider wichtige Zahlen für Kosten- und Nutzenanalysen generiert.

Meta-Tools steigern Effizienz von Marketing Teams

Das Angebot an Marketing Tools steigt jährlich und hat sich sich in den letzten vier Jahren nahezu verdoppelt. Jedes davon verspricht, den Arbeitsalltag zu erleichtern. Dem steht entgegen, dass vor allem große Unternehmen sich schwerer damit tun, neue Software in die interne Systemlandschaft zu integrieren. Schuld daran ist häufig eine Überforderung und mangelnder Durchblick bei der Tool-Vielfalt. Als Lösung treten nun verstärkt Meta-Tools in den Vordergrund, die durch Schnittstellen zu CRM-Systemen, Grafiksoftware, Social-Media-Kanälen und weiterer Enterprise Software wie ERP- und PIM-Systemen Übersicht in den Software-Dschungel bringen. Der Vorteil ist klar der, dass bei voller Vernetzung der Systeme untereinander ein reibungsloser Kreativprozess mit Fokus auf das Wesentliche, nämlich den Kunden, sichergestellt werden kann. So sparen Marketer zum Beispiel durch Digital-Asset-Management-Systeme als Meta-Tool einige Zwischenschritte ein und können sich mehr auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Darüber hinaus rückt das Thema der Usability immer stärker in den Fokus und ist bei der Vielfalt der am Markt verfügbaren Tools häufig das Zünglein an der Waage zur Kaufentscheidung. Denn nur Tools, die intuitiv nutzbar sind, stellen eine Erleichterung für Mitarbeiter und so eine Effizienzsteigerung dar.



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