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Social Media pro bono: Win-Win für Agenturen und Vereine

, 08.12.2012,

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Gemeinnützige Vereine prägen unser Land. Ca. 20 Millionen Menschen engagieren sich ehrenamtlich. Viele Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens würden ohne Ehrenamtliche kaum mehr existieren, vom Natur- und Umweltschutz über die Telefonseelsorge bis zu Sport, Kultur und der Freiwilligen Feuerwehr, die als wichtigste Stütze der aktiven Gefahrenabwehr in Deutschland gilt. All diese Vereine könnten wesentlich mehr vom (Social) Web profitieren, wenn sie denn gut geschult und betreut würden. Darum sollten sich in meinen Augen vermehrt Agenturen kümmern. Und zwar pro bono! Denn auch ihnen bringt es richtig viel. Ich persönlich lerne jedenfalls ständig Neues bei der Arbeit für den SC Borea Dresden, die wir derzeit im Social Web unterstützen.

8 Gründe, warum Vereine mehr auf Social Media setzen sollten:

  • Vereine leben vom Vereinsleben und nichts ist dafür wichtiger als Kommunikation und Transparenz. Dafür eignen sich Foren, Facebook-Gruppen und Blogs hervorragend.
  • Mit Cloudlösungen wie Google Drive oder Dropbox können alle wichtigen Informationen und Materialien jederzeit zum Download oder zur Bearbeitung bereitgestellt werden.
  • Mit Lösungen wie Doodle oder Meetifyr können Termine besser abgestimmt werden.
  • Mit Google Kalender können beliebig viele Abteilungen eines Vereins ihre Termine  planen und koordinieren.
  • Facebook-Fanpages erlauben eine hervorragende Mitglieder- und Sponsorenpflege.
  • Online-Petitionen und Kommentare bei Zeitungen oder Politikern machen die Lobbyarbeit extrem einfach.
  • Content Sharing-Dienste wie pinterest oder flickr erlauben eine lebendige Dokumentation des Vereinslebens.
  • Crowdfunding-Plattformen helfen bei der Finanzierung von Projekten.

 

7 Gründe, warum jede Agentur mindestens einen Verein unterstützen sollte:

  • Nirgendwo kann man besser lernen, wie schwer es sein kann, in Organisationen mit hoher Mitgliederpartizipation eine Linie in die Kommunikation zu bringen und wie wichtig das ist.
  • Man sammelt wertvolle Erfahrungen im Einsatz neuer Plattformen und Tools und kann so seine Kunden viel besser beraten. Man kennt die Technik besser, weiß was inhaltlich funktioniert und kann so auch Ziele besser definieren.
  • Man darf bei Kampagnen kreativer und mutiger sein, als bei den meisten kommerziellen Kunden.
  • Man findet immer spannende und sinnvolle Aufgaben für Praktikanten, Volontäre oder Junior-Kreative.
  • Wenn Ziele erreicht werden (Anmeldungen, mehr Besucher, mehr Sponsoren) gibt das einem ein verdammt gutes Gefühl.
  • Die Vernetzung mit anderen Förderern kommt von allein und kann so neue Aufträge bringen.
  • Man trägt einen wichtigen Teil zum Gemeinwohl bei.

 


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Über den Autor

Sebastian ist Creative Director und kommt ursprünglich aus der Musikbranche, wo er sich sehr früh der Arbeit mit social networks gewidmet hat. Bevor er zu den Frischen Fischen stieß, hat der studierte Betriebswirt fünf Jahre für die Mobile Marketing Agentur Goyya Kampagnen konzipiert und betreut.


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