Wir bloggen über alles, was uns bewegt. Von Fußnoten bis Fußball, von Kant bis Rant.


Adventskalenderterror! Und im Fischeblog gibt es nicht einmal Preise

, , 01.12.2012,

In Webshops, in Blogs, auf Medienseiten und natürlich auf Facebook – überall verfolgen mich digitale Adventskalender und wollen, dass ich mitspiele, mitlese, mitgucke. Wieso glauben denn all die Leute, dass sie mir die Zeit bis Weihnachten vertreiben müssen? In den 24 Tagen ist eh so viel los, dass mir garantiert nicht langweilig wird. Und außerdem zähle ich nicht mehr rotwangig und großäugig die Tage, bis mich endlich die elterliche Messingglocke zur Bescherung ruft.

(Früher war das freilich anders: Da habe ich im November angefangen, die verbliebenen Herbstblätter von den Bäumen zu rupfen, weil mein älterer Bruder mir weisgemacht hatte, dass genau dann erst Weihnachten wäre, wenn wirklich alle Blätter unten lägen.)

Adventskalenderterror im Fischeblog Natürlich will mir kein Adventskalendergestalter wirklich die vorweihnachtliche Ungeduld versüßen, sondern sie nehmen die 24 Tage als leicht planbaren und gesellschaftlich akzeptierten Zeitraum, ein bisschen Sondermarketing zu betreiben. Es ist ja auch einfach geworden, mit all den vorgefertigten Facebook-Apps, HTML-Templates und Shopmodulen.

Man muss nicht mehr coden, nicht mehr kreativ sein, sondern nur noch einen dreistelligen Betrag an die Online-Agentur für’s Customizing überweisen und ein paar Ladenhüter als Preise heraushauen. Und hinterher steht im Report für den Chef, dass ganz viele neue Kontakte mit der Marke stattgefunden haben. Volkswirtschaftlich sind Online-Adventskalender eh eine Katastrophe.

Unser Adventskalender ist genauso. Nicht einmal Preise gibt’s zu gewinnen. Er ist auch längst nicht fertig, aber wir hoffen, dass am Ende 24 fangfrische Texte zu absoluten Nischen in der PR-, Texter- und Social-Media-Welt herauskommen. Mal Insider-Tipps, mal Anekdoten, mal Basics. An den Sonntagen soll’s einen üppigeren Happen geben. Das haben wir von den anderen abgeschaut.

http://youtu.be/gwduN7jpt1E

Ist es im Jahr 2012 noch möglich, kreative digitale Adventskalender zu produzieren, die den Nutzer überraschen? Oder muss man dazu schon 24 exklusive Sopranos-Episoden mit Gaststars von Brian Adams bis Brian Solis drehen? Oder 24 handgeschnitzte Fahrradlenker aks Hautpreis verlosen? Eure Meinung ist gefragt, öffnet uns Türen und Augen!

Lick, Paint And Knuckle My Screen

, 30.11.2012,

Tapping & Sliding and Sliding & Tapping. Noch sind Touchscreens ja eher beschränkt in der Anwendung. Das kann sicher aber schnell ändern. Queexo arbeitet an einem neuen „3 Finger System“. Meinen Söhnen dürfte das gefallen! Ich krieg eher Panik, ob ich mir dann noch die Kombinationen merken kann. Dennoch: Die Kombination aus Spracheingabe und Multifingertricks ist wohl realistischer als die Sorge, der iPhone-Daumen werden sich so langfristig etablieren wie der Tennisarm.

[vimeo width=“430″ height=“375″]http://vimeo.com/52406128[/vimeo]

Für Menschen, die mit Wurstfingern geboren wurden, aber trotzdem gerne abends in der Kneipe Mock-Ups zeichnen wollen, gibt es jetzt Lekh Diagram. Da kriege sogar ich einen Kreis gezeichnet, bei dem es meiner ehemaligen Kunsterzieherin Frau Templin vor Staunen die selbstgestrickte Stola vom Leib gerissen hätte.

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Und der Frosch?

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Die Facebook Reichweite sinkt – Kein Grund zur Panik

, 21.10.2012,

Die gesunkene Reichweite von Facebook Postings und die Möglichkeit, sich Reichweite durch sogenannte „sponsored Posts“ zurückzukaufen, ist derzeit das Social Media-Thema schlechthin. Dabei war die Überarbeitung des Algorithmus dringend nötig und zwar nicht (nur) aus kommerziellen Gründen. 

Statusmeldung Overkill – Wir sind doch selber schuld

Schuld sind ja vor allem die, die jetzt am lautesten schreien. All die Fleischer,  Tankstellen, Online-Shops und der VFL Wolfsburg, die meinen, man müssen jeden einzelnen Tag eine (oder zehn!) Meldung absetzen. Dabei hatten wir deren Seite doch nur geliked, weil die Cousine dort arbeitet oder die mal dieses coole Gewinnspiel hatten. Wer als privater Nutzer mehr 100 Seiten geliked hat, kommt schnell auf  eine Anzahl von kommerziellen Statusmeldungen, die denen der originären Statusmeldungen der eigenen Freunde in ihrer Anzahl kaum nachstehen. Ich sage bewusst kommerziell, denn auch Statusmeldungen wie  „Guten Morgen“ oder „Wie fandet ihr den neuen Tatort“ sind kommerzielle Statusmeldungen, wenn sie von einem Unternehmen kommen. Unsere Walls werden also nicht zu überfüllten Werbe-Feeds – sie waren es schon immer.

Am Rande: Facebook selbst postet maximal einmal in der Woche eine Statusmeldung der offiziellen Fanseite. Und sage keiner, die hätten nicht jeden Tag was zu erzählen.

Facebook muss also reagieren, um den Newsfeed der Nutzer „sauber“ zu halten. Ansonsten würden wir erschlagen von Guten Morgen-Grüßen, flachen Witzen, langweiligen Sparangeboten oder billiger Call2Action-Versuche. Seit jeher sorgt dafür der so genannte  EdgeRank. Mit diesem Algorithmus regelt Facebook, wem welche Statusmeldung angezeigt wird. Zugrunde liegen auf jeden Fall die Anzahl der eigenen Interaktionen mit der Seite (Likes, Shares, Kommentare, vielleicht Aufrufe), der Beliebtheit der Statusmeldung (je mehr Interaktion allgemein, desto größer wird – dynamisch – die Reichweite), wenn es gut gemacht ist auch Elemente des eigenen Netzwerks (wie viele meiner Freunde sind mit der Seite verbunden, wie oft haben sie interagiert, wie oft mit entsprechender Meldung).

Jetzt wurde dieser Algorithmus noch einmal verschärft und gleichzeitig das Prinzip „sponsored Posts“ ausgeweitet, mit dem Fanpage-Admins die Reichweite ihre Statusmeldungen erkaufen können. Das sorgt für Aufregung („Paywall“ „beeindruckender Eingriff in die Informationsfreiheit„) und funktioniert außerdem (noch) nicht besonders gut. Aktiven Nutzern wie mir wird das Posting eines deutschen Hotelvermittlungsportals jeden Tag zwei bis drei Mal angezeigt, passiven Nutzern, die sich im Zeitraum der Kampagne nicht angemeldet haben, weiterhin nicht. Dass damit große Marken bevorzugt werden, widerlegt Thomas Hutter in seinem Blogpost zum Thema. Der oben verlinkte Artikel von Christoph Buggisch („Das asoziale Netzwerk“) ist trotzdem unbedingt lesenswert und sein Fazit (Bloggen is king) teile ich unbedingt. Aber:  Der Vorwurf, Facebook beschneide die Informationsfreiheit, greift höchstens dann, wenn man das Liken einer Seite als Abonnement aller Meldungen begreift.

Beschneidung der Informationsfreiheit? 

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Aufgetaucht – Zurück aus der Elternzeit

, 16.10.2012,

Wenn man eins lernen muss, dann ist das loszulassen.

Das Loslassen beginnt schon mit der Übergabe seiner Kunden, Aufgaben und Dokumente, wenn man in den Mutterschutz geht. Nach vier Jahren hier im Büro in Dresden fällt das nicht ganz so leicht. Da steht man dann plötzlich mit einer gepackten Tüte seiner persönlichen Sachen und sagt „Tschüß“. Natürlich schaut man zu Hause noch in den Rechner, checkt Mails und freut sich über Kundenzugänge.

Dann kommt ein harter Schnitt: Der Alltag richtet sich komplett auf den neuen Mitbewohner aus. In unserem Fall eine kleine Minifröschin, die sich anfangs nur mit Essen und Schlafen beschäftigte. Pupsen konnte sie die ersten drei Monate nicht, dafür Knurren, wie ein ganzer Zoo, besonders Nachts und besonders bei Bauchkrämpfen. Irgendwann hatten wir uns dann in einen Alltag gefunden, abseits von Pressemitteilungen, Case Studys oder Veranstaltungen. Die Minifröschin verschlang die ganze ungeteilte Aufmerksamkeit. Außerdem hatten wir noch ein straffes Programm/ Odysee rund um den heißbegehrten Platz in einer Kita zu absolvieren. Für mich so wichtig, da ich unbedingt wieder in Teilzeit bei den Fischen einsteigen konnte und wollte. Das Wie und Wann hing eigentlich an diesem Faktor. Als wir von der Stadt auf weitere drei Monate Wartezeit vertröstet wurden, auf den Wartelisten nicht weiterrutschten, half uns Kommissar Zufall oder das große Glück. In einer ausgesuchten Einrichtung (mit Dynamo-Logo an einer der vielen Türen) sprang jemand ab und wir waren drin.

Man wacht auf, die Minifröschin ist ein Jahr alt und die Eingewöhnungszeit in der Kita steht vor der Tür. Dann hieß es wieder loszulassen, nämlich das eigene Kind. Das fiel der Minifröschin leichter als mir. Nach zwei Wochen hoppste sie fröhlich in das Bällebad ohne auch nur einmal zu Winken, kuschelte mit der Erzieherin oder schnappte sich den Puppenwagen.

Und jetzt sitze ich den siebten Tag wieder hier am Schreibtisch, mit neuen Kollegen in einem umgeräumten Büro und schon liegen wieder erste Notizen, Zettel und leere Gummibärchentüten hier rum.

Es fühlt sich an wie vorher, aber auch wieder nicht. Denn oft denk ich an das kleine Wesen und seinen Tag mit den anderen Kindern, von dem es mir noch nicht erzählen kann.

Eindrücke vom DDTweetup

, 09.10.2012,

Der Schillergarten war gestern Treffpunkt für sowohl Heavy-Twitterer (>50.000 Tweets, das sind weit mehr als Klaus Eck, Sascha Lobo und Robert Basic zusammen je abgesetzt haben) als auch Twitter-Einsteiger aus Dresden. Eine sehr bunte Mischung, nette Stimmung, kein gemeinsames Anliegen – außer die Menschen hinter den Accounts einmal persönlich kennenzulernen. Es war mein erstes Tweetup in Dresden, seit es mich im Sommer wieder hierher zurückgezogen hat. Im Vergleich zu ähnlichen Treffen in bspw. München ist mir aufgefallen, dass es hier weniger ums ich nenne es mal Business Networking geht. Viel mehr war es ein nettes Beisammensein, ein Kennenlernen und Wiedersehen von Leuten in der neuen oder eben alten Stadt.

Vielen ist die Stadt als solche ein Anliegen. Da wurden zum Beispiel Ideen diskutiert, eine gemeinsame Plattform für alle bloggenden Dresdner zu schaffen, die das Bild der Stadt abseits der üblichen Marketinginstitutionen prägen soll. Schön ist auch der Vorschlag, ein Tweetup in einem Museum zu veranstalten und damit Kunst und Nerderei zusammen zu bringen. Why not? Weil Dresdner aber nun mal Dresdner sind, wird es zum nächsten Tweetup wohl erst mal auf den Striezelmarkt gehen, um die nächsten Ideen bei einem Glühwein auszuspinnen.

Danke nochmals an Chris Kloß (@chriskloss) und Ralph Scholze (@webpixelkonsum) für die Orga.

Darf man Stockbilder als Pressematerial nutzen? – PR-Visuals 3

, 28.09.2012,

PR-Visuals 3 – Es gibt Situationen, da fehlt Zeit, Geld oder Manpower um Pressebilder aus eigener Hand zu produzieren. Auch wenn es auf keinen Fall das Vorgehen erster Wahl sein sollte, darf man dann auch mal zu Stockbildern greifen. Aber wie verhält es sich mit den Nutzungsrechten? Darf man jedes Stockfoto als Pressematerial nutzen und an die Medien weitergeben?

Aha, ein Stock-Foto. Der Begriff „Stockfoto“ wird allerdings vom englischen „to have in stock“ (auf Lager haben) abgeleitet. (Foto: „jade“, morguefile.com)

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Früher CeBIT, heute dmexco – unsere Wandlung

, 12.09.2012,

CeBIT 2012: 7 Kunden mit Vorort-Betreuung bei 46 Presseterminen in 5 Tagen.

dmexco 2012: 10 Kunden vor Ort mit 65 Presseterminen in 2 Tagen.

Kein Zweifel mehr, unser Fokus hat sich verschoben von reiner IT in Richtung webbasierter IT und IT-basiertem Web. Dies ist natürlich auch Zufällen geschuldet, folgt jedoch dem generellen Trend, dass die spannenden Entwicklungen in der IT in den letzten Jahren stets eine enge Verbindung mit dem Web aufweisen:

Unser Schwerpunkt zur Zeit der Agenturgründung, Linux & Open Source, wurde im B2B Umfeld zunehmend populär, und zwar vornehmlich als Webserver (Apache), als Web-Programmiersprache (PHP), als Web-Datenbank (MySQL) und als Server-Betriebssystem (Red Hat, Suse & Co).

Die „heißen“ Themen der IT der letzten Jahre waren „Open Source“, „Virtualisierung“, „SaaS, „Green IT“, „Cloud Computing“ – alles Themen, die deutlich mittelbaren oder ganz unmittelbaren Bezug zum Web haben.

Damals, im Jahr 2006, hatten wir eine Anfrage vom mittlerweile größten europäischen Hostingunternehmen in Privatbesitz, Host Europe, und ich dachte, „Wie langweilig, beim Hosting geht’s ja nur darum, wer billiger ist! Lasst uns hin-und-wieder eine kleine Kampagne starten, wenn’s Neues gibt – mehr nicht.“ Glücklicherweise fügte es sich anders, und mittlerweile geben wir seitdem für kein Unternehmen mehr Newsmeldungen heraus als für Host Europe.

Da die dmexco dieses Jahr eh aus allen Nähten platzt und das Catering bei Qualität und Preisen keinen Unterscheid zur CeBIT erkennen lässt, befürworte ich wenigstens eine „Bayern-Halle“ für die nächste dmexco. Das hat die CeBIT der dmexco noch voraus.

http://www.neuepresse.de/Hannover/So-lebt-Hannover/Sued/Mittelfeld/CeBIT-Trubel-und-Staatsgaeste-mitten-in-Mittelfeld/Messestadt-Hannover/Bayernhalle

Von Fanpage-Admins sträflich vernachlässigt: Das Netzwerken im Netzwerk

, 11.09.2012,

Um die Wahrnehmung der eigenen Facebookseite zu verbessern (um schlussendlich Fans zu gewinnen und somit die Bekanntheit zu erhöhen), gibt es viele Wege. Ganz weit oben steht neben den üblichen Kampagnen (Anzeigen, Gewinnspiele) natürlich das Publizieren von Inhalten mit großem Mehrwert (Persönlichkeit + Information + Unterhaltung = „Storytelling“). Das ist aber keine Aufgabe von heute auf morgen. Dafür braucht es ganzheitliche Leitbilder, die dazu auch noch gelebt werden müssen. Und damit tun sich bekanntlich gerade deutsche Mittelständler sehr, sehr schwer.

Was aber durchaus von heute auf morgen geht und von den meisten Social Media Verantwortlichen sträflich vernachlässigt wird, obwohl es so nahe liegt: Das Netzwerken!

Vernetzen im Netzwerk ist kein Hexenwerk

Ein Beispiel: Seit einigen Jahren blogge ich gelegentlich in einem Stadtteilblog aus der Dresdner Neustadt. Außerdem bin ich – schon von Berufs wegen – einer von drei Admins der dazugehörigen Facebookseite mit mittlerweile über 2.500 Fans. Für den (hyper)lokalen Handel durchaus eine relevante Reichweite. Seit der Gründung der Fanpage haben uns genau zwei Seitenbetreiber persönlich und freundlich kontaktiert und gefragt, wie sie es erreichen können, dass wir unseren Fans ihre Seite empfehlen und genau ein einziger ist mit einer kreativen Idee aufgeschlagen. Aber dafür haben weit mehr als 50 Marketing-verantwortliche von Händlern, Clubs, Restaurants, Fleischereien, Friseursalons oder Bands eine Werbebotschaft auf die Wall kopiert, die wir in 90% der Fälle wieder gelöscht haben. Und dabei ist das Vernetzen ja nun wirklich kein Hexenwerk.

Dazu gehört es zum Beispiel

  • interessante Kontakte zu identifizieren
  • Gemeinsamkeiten festzustellen
  • zu helfen, wenn man es ohne großen Aufwand kann
  • konstruktiven Input zu geben, wenn Fragen gestellt werden
  • reale Treffen zu arrangieren (Kneipe, Barcamp oder Messe)
  • Multiplikatoren zu überraschen (dort gerne mit mehr Aufwand)
  • nicht zu verkaufen sondern Angebote zu machen

Der Social Media Manager einer lokalen Brauerei könnte jeden Freitag einen Kollegen aus der Gastronomie besuchen und zwei Kisten streng limitiertes Facebookbier (zur Verlosung oder zur Verkostung) vorbeibringen. Ein Posting mit Foto dürfte ihm sicher sein. Der Anbieter individueller Hundehalsbänder – um mal bei einem konkreten Beispiel zu bleiben, was neulich bei XING auftauchte – könnte dem Fanseitenbetreiber von Borussia Dortmund (1,5 Mio Facebookfans) einen Satz handgemachter BVB Hundehalsbänder schenken, die dieser auf seiner Seite verlosen kann. Oder sich auf die selbe Art und Weise mit Fanseiten aus der Branche vernetzen (die Seite „Hunde“ mit fast 500.000 Fans ist sehr aktiv).

Schließlich sind auch die Seitenbetreiber großer Seiten froh über originellen Content und konstruktiven Austausch und da tun sich Chancen für viele kleine Unternehmen auf. Statt plump Werbung auf andere Seiten zu posten, sollte man lieber andere Seiten abonnieren, den Dialog suchen, auf Fragen antworten, Inhalte teilen und kreative Geschenke machen. Es zahlt sich aus. Fanseiten, die ich auf besagter Stadtteilseite verlinkt habe, konnten bis zu 100 neue Fans an einem Tag gewinnen.

Kein Aufschrei trotz extrem fehlerhafter Anzeige abonnierter Posts

Ganz deutlich erkennt man, dass die echte Vernetzung vernachlässigt wird, daran, dass man so gut wie keine Beschwerden lesen konnte, über die seit Wochen extrem fehlerhafte Anzeige der Darstellung der „Neusten Meldungen“, also die Inhalte, die eine Seite von anderen Seite abonniert hat (Newsfeed). Mich hat das schrecklich geärgert, da dies eine extrem wichtige Funktion ist, um Fanseiten mit (potentiellen) Partnern zu vernetzen. Um über gute Kommentare oder Shares die Arbeit des anderen zu würdigen, vielleicht den einen oder anderen Fan auf seine Seite zu ziehen und Ideen zu gewinnen für kreatives Cross-Selling und/oder –Marketing.

In diesem Sinne: Ich freu mich auf Eure Fragen und Ideen für gemeinsame Aktionen auf Facebook ?

Foto: „Fishingnet“ by t.abroudj via Flickr