Wir bloggen über alles, was uns bewegt. Von Fußnoten bis Fußball, von Kant bis Rant.


Parallels rockt

, 14.11.2008,

Nicht jede Pressemitteilung widmet sich einem Meilenstein der Welt- oder Computergeschichte, an die die Menschheit lange zurückdenken wird. Drum wundern wir uns immer wieder gerne, wenn im Web mal wieder eine “Revolution” ausgebrochen ist, an die eine Woche (geschweige denn ein Jahr) später schon vergessen ist.

Bueno, drum sind wir da sehr zurückhaltend, haben für Parallels 3.0 mit seiner Virtualisierung allerdings schon den etwas größeren Hammer rausgeholt. Im Sommer letzten Jahres konnten die Mac-User sich über die beste Virtualisierung freuen, sie kam von Parallels und führte mit dem Coherence-Modus und SmartSelect eine so elegante und nahtlose Verzahnung der einst so verfeindeten Welt vor, wie es die Welt noch nicht gesehen hatte. Windows-Programme erscheinen seitdem auf Intel-Macs wie normale Mac-Programme auf dem Mac-Desktop, man muss beim Wechsel zu einer Anwendung den Mac nicht mehr neustarten. Bis Juli hat Parallels so über eine Million Nutzer gewonnen, inzwischen sind es sogar noch 50% mehr, also 1,5 Millionen.

ParallelsVirtualizationMirror

Virtualisierung visualisiert.

 

Jetzt hat Parallels mit der vierten Version (hier unsere Meldung dazu) seine Rolle als Technologie- und Innovationsführer überaus beeindruckend dargelegt und mächtige neue Features vorgestellt. Der adaptive Hypervisor und die neu geschriebene Virtualisierungs-Engine sorgen für neue Performance-Rekorde für alle, Laptop-Nutzer freuen sich über eine ca. 20% höhere Batterielaufzeit, Entwickler über 64-bit-, Skripting- und 8-Wege-SMP-Support.

Großartig schon der Eindruck beim Pressefrühstück letzte Woche in München. Die Journalisten vor Ort zeigten sich bei der Live-Demo sehr zufrieden, fast alle Fragen wurden mit “Ja, das geht jetzt auch” beantwortet. Nach dem Launch Anfang dieser Woche zeigen jetzt erste Tester höchst erfreut, wie zum Beispiel der Standard aus Österreich oder Macnotes und AP aus Deutschland berichten.

Wir haben das schöne Gefühl, das sich die gute und umfangreiche Vorbereitung vollauf gelohnt hat.

[Update] Mittlerweile hat Parallels ein Video (Flash) veröffentlicht, das die neuen Features zeigt, sehr beeindruckend.

Eisgekühlte Concert Sticks


Das Livemusik-Portal Concert Online hat heute seine Zusammenarbeit mit JKP, dem Plattenlabel der Düsseldorfer Punk-Band, Die Toten Hosen, publik gemacht. Das ist natürlich an sich schon ein Hingucker, weil derzeit alle Welt über die neue Platte der Hosen, die dazugehörige „machmalauter“-Tour und nicht zuletzt über Campinos Filmdebut in Wim Wenders Streifen „Palermo Shooting“ spricht.

Direkt nach Konzertende eines jeden Hosen-Gigs verkauft Concert Online seine „Concert Sticks“, das sind USB-Speicher im Schlüsselanhängerformat mit 1 Gigabyte Volumen, auf denen eine Aufnahme aller Stücke und Zugaben abgelegt ist.

Der Kölner Internet-Startup hat mit dieser Kooperation zum einen mal wieder sein goldenes Händchen bei der Auswahl seiner Partner unter Beweis gestellt, was natürlich kein Zufall ist, sondern vielmehr zeigt, dass Branchenkenntnis und Stallgeruch auch im E-Commerce unerlässlich sind.

Zum anderen wird Concert Online mit dieser Partnerschaft seinen analogen Vertriebskanal vermutlich weiter stärken, da etliche Hosen-Fans, was sich Anhand der Reaktionen in den Fan-Foren schon jetzt ablesen lässt, einen Live-Mitschnitt „ihres Konzerts“ inklusive Zugaben auf einem USB-Stick erwerben werden.
Concert Online hat mit seiner dualen Vertriebsstrategie, also dem Online-Verkauf von Livemusik-Inhalten über den Web-Shop und den Offline-Verkauf am Merchendise-Stand nach einem Konzert, ein Modell kreiert, das nicht nur von der Musikbranche interessiert beobachtet wird. Vor dem Hintergrund sich verknappender Finanzierungsmittel werden sich viele Internet-Unternehmen in Zukunft wieder verstärkt an ihrer Profitabilität messen lassen müssen, was funktionierenden Geschäftsmodellen, wie dem von Concert Online, zu gute kommen könnte.

steuerberaten.de: geballte Transparenz gegen angestaubtes Steuer-Gewerbe


Dank des kürzlich gestarteten Portals steuerberaten.de dürfen wir neben Online-Banking und Online-Apotheking nun auch die Steuerbranche endlich im Internet-Zeitalter willkommen heißen. Ob Unternehmer, gemeinnütziger Verein oder 3-köpfige Familie: steuerberaten.de stellt denjenigen, die ihre Steuerbelange selbst in die Hand nehmen, einen umfangreichen kostenfreien ‚Do-it-yourself’-Bereich zur Verfügung – mit Videos, Sprachführung, Software-Tools usw.

 

Wer seine Steuervorgänge lieber in Experten-Hände geben möchte, kann dank ‚Steuer-Factory’ die Kosten seines individuellen Beratungsfalls bereits vorab und vollkommen anonym mittels Kalkulator errechnen. Das selbst-erklärende Video scheint Kult-Charakter zu haben und lässt sich sogar schon bei youtube finden.

 

Humor eines untergegangenen Jahrtausends

, 15.10.2008,

Habe neulich meine Festplatte gesäubert und bin dabei auf humoristische Juwele aus dem Jahr 1999 gestossen. Damals, in der Zeit nach HB-Männchen und Ariel-Clementine, aber noch lange vor der Erfindung von Social Networks wie studidoo.de, haben sich die „Arbeiter der Stirn“ gerne Erbauliches per E-Mail-Kettenbrief zukommen lassen. Darunter auch das nachfolgende Schreiben einer verzweifelten Kundin an das Customer-Care-Center samt deren Antwort:

Lieber Kundendienst,

Letztes Jahr habe ich ein Update von Fester-Freund 5.0 auf Ehemann 1.0 gefahren. Nun ist mir aufgefallen, dass das neue Programm einige unerwartete Änderungen in wichtigen Modulen vornahm. Dabei wurde wohl der Zugang zu Blumen- und Edelstein-Anwendungen, der unter Fester-Freund 5.0 makellos funktionierte, stark eingeschränkt.
Außerdem hat Ehemann 1.0 viele andere wertvolle Programme de-installiert (darunter Romantik 9.9), wohingegen unerwünschte Programme wie Fussball- Bundesliga 4.5 oder Formel 1 einfach installiert wurden. Konversation 8.0 lässt sich nicht mehr starten und Küchenarbeit 2.6 verursacht einen totalen Systemabsturz. Ich habe Nörgeln 5.3 ausprobiert, um die Probleme zu beseitigen, aber ohne Erfolg.
Mit verzweifelten Grüssen.

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Liebe Verzweifelte,

bitte denken Sie daran: Fester-Freund 5.0 ist ein Unterhaltungs-Programm, während Ehemann 1.0 ein Betriebssystem ist! Versuchen Sie es bitte einmal mit dem Befehl: C:ICH DACHTE DU LIEBST MICH und installieren Sie Tränen 6.2. Ehemann 1.0 sollte dann automatisch die Anwendungen Schuldig 3.0 und Blumen 7.0 ausführen. Vorsicht: zu häufige oder regelmäßige Anwendung resetet Ehemann 1.0 in den Default-Modus von Launige-Stille 2.5, Happyhour 7.0 und Bier 6.1. Bier 6.1 wurde eigentlich als Patch entwickelt, fügt Ehemann 1.0 allerdings einen weitere Bug hinzu: Es ruft während der Prozessor-Idle-Time die Funktion laut_schnarchen() in einem geschützten Hauptspeicherbereich auf. Installieren Sie auf KEINEN Fall Schwiegermutter 1.0 oder ein anderes X.X-Freund-Programm. Diese Programme werden nicht unterstützt und führen zum Systemcrash. Insgesamt ist Ehemann 1.0 ein hervorragendes Betriebssystem. Aber es hat eine begrenzte Speicherkapazität und kann neue Applikationen nur sehr langsam installieren. Erwägen Sie den Erwerb unserer Middle-Ware, um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Ich persönlich empfehle Ihnen die Software Heißes-Essen 3.0 und Damenunterwäsche 5.3.
Ihr Kundendienst
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Ist das heute eigentlich auch noch witzig — oder einfach nur noch peinlich ?

Ein Lebenszeichen vom Chef – und was für eines!

, 07.10.2008,

Unser Chef Jan weilt seit einiger Zeit im wohl verdienten griechisch-zypriotischen Urlaub und sendet nur ab und an Mails an seine Mitarbeiter – so geschehen heute an Eintracht Frankfurt Fan Martin:

Er habe gestern die Mutti von Eintracht-Star Ioannis Amanatidis kennengelernt und dies sei Ihr Auto:

Stellt sich nur die Frage: Konnte Mama Amanatidis Cheffe Jan bekehren, dass er endlich Fan dieser Mannschaft wird? Und: Wann spielt der Sohnemann wieder und schießt so herrliche Tore wie diese Saison in Wolfsburg?

Eines ist jedenfalls sicher: Jan ist ein toller Chef und nächste Woche wieder im Office in Dresden ;-)

Frisch gestartet: studidoo.de verknüpft Job- und Dienstleistungsportal mit Community

, 07.10.2008,

Studenten und Absolventen haben ab heute mit studidoo.de eine neue Anlaufstelle für Jobs und Dienstleistungen im Internet. Ganz nach ihren eigenen Talenten und akademischen Qualitäten präsentieren sie sich Unternehmen als potentielle Führungskräfte von morgen und treten in der Community direkt mit ihnen in Kontakt. Die künftigen Arbeitgeber finden so ganz ohne großen Aufwand Mitarbeiter, die exakt ihren Bedürfnissen und Anforderungen entsprechen.

Da meine Bewerbungszeit noch nicht ganz so weit weg liegt, finde ich das einen tollen Service sich zu präsentieren ohne den ganzen Tag im Netz auf unzähligen Seiten nach passenden Stellenanzeigen zu suchen.

Das Gründerteam von studidoo.de (v.l.): Marc, Sarah und Gavin Steinwachs

Spiegel Online entdeckt smatch.com

, 02.10.2008,

Unser Kunde smatch.com, Produktsuche und Shopping-Community für Mode, Wohnen und Lifestyle, hat durch den Launch des viel beachteten „Style-Editors“ auch in der öffentlichen Wahrnehmung einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht. Bestes Beispiel? Der heutige Spiegel Online-Artikel unter der Überschrift „Netzwerk trifft Marktplatz: Die seltsame Welt des Social Shopping„, der der Frage nachgeht, was Social Shopping eigentlich ist und wie die heutigen Online-Shopper davon profitieren können.

Spiegel-Autor Dirk Kunde stellt Social Shopping, was er vor allem über Empfehlungen im Web erläutert, dem Einkauf im Laden oder auf dem Marktplatz gegenüber. Interessant ist dieser Online-Offline-Vergleich allemal: Genau dazu gibt es nämlich seit gestern noch eine weitere News von smatch.com, genauer gesagt eine Kooperation mit BUTLERS. Die beiden Partner suchen Online wie Offline nach den kreativsten Deko-Styles – entweder online über den smatch Style-Editor kreative Collagen basteln oder direkt in den Filialen von BUTLERS an einer Reihe von Aktionstagen. Wer am Ende die Nase vorn hat, entscheidet schließlich ein Online-Voting, das Ende Oktober stattfindet. Wir dürfen gespannt sein!

Und so sieht die Kooperations-Websites aus:

Fehlermeldung der Woche

, 26.09.2008,

Wie wir alle wissen, können Computersysteme ein unerwartetes Eigenleben entwickeln. So geschehen auch diese Woche. Die nachfolgende Fehlermeldung entstand beim Versuch die Festplatte eines Uralt-PCs vor der Verschrottung zu löschen.

Was will uns das System damit sagen? Will es sich gar wehren? Ob wohl demnächst das MCP (Master Control Program) über die künftige Ressourcenverteilung im herunterfahrenden SFB537 entscheiden wird? Wir werden sehen… ;-)

Movea: Welcome to Germany

, 25.09.2008,

MOVEA startete gestern mit der neuen Gyration Air Mouse auch in Deutschland. Im Gegensatz zu „normalen“ Mäusen funktioniert diese jedoch auch ohne feste Unterlage. Wie das geht? Ganz einfach: Man hebe diese nach oben, drücke einen Knopf an der Unterseite und schon kann man den Mauspfeil durch Bewegungen des Handgelenks in der Luft steuern.

Gyration Air Mouse

Gyration Air Mouse

Gedacht ist diese Doppel-Funktion vor allem für Geschäftsleute, die oft unterwegs sind und Präsentationen halten müssen. Vorträge werden so mit Sicherheit persönlicher, da sich Referenten künftig sich nicht mehr hinter ihren Notebooks verstecken müssen.

Die mitgelieferten GyroTools bieten eine Vielzahl zusätzlicher Konfigurationsmöglichkeiten und machen die Hand ihres Besitzers zur multimedialen Kommandozentrale. Mit etwas Übung können so auch komplexe Steuerbefehle an Notebooks und PCs übermittelt werden.

Der Karrikaturist Götz Wiedenroth entdeckte heute noch einen anderen Anwendungsfall und präsentierte diesen gleich der Computer Zeitung.

Cartoon

Mit smatch und zanox auf der OMD 2008

, 19.09.2008,

Wir Frische Fische waren zu viert (Jan, Eric, Alexander und ich) auf der OMD – ich selbst zwar nur am ersten Messetag, aber da gab es volles Programm für unsere Kunden smatch und zanox. Beide hatten echte News zu vermelden, die sie u.a. auch im direkten Gespräch mit Journalisten und Blogger weitergaben:

Interview auf der OMD

smatch Interview auf der OMD

Björn Schäfers berichtete dabei über die zentrale Neuheit bei smatch.com, der Produktsuche für Mode, Wohnen und Lifestyle: Den Style-Editor, der schon extrem gut angenommen wird! Dieses und weitere Videointerviews sind sicher in den kommenden Tagen online zu finden…

Zusammen mit zanox organisierten wir den erfolgreichen zanox Media Brunch, zu dem Blogger und Journalisten aus vielen Nationen ins Hotel an der LTU-Arena pilgerten – hier erhielten sie u.a. Informationen direkt aus erster Hand:

zanox-CEO Thomas Hessler beim Media Brunch

zanox-CEO Thomas Hessler beim Media Brunch

Alles in allem war der erste Messetag ein guter Tag für zanox, smatch und uns als Frische Fische und wir freuen uns in einem Jahr mit diesen und anderen Kunden wieder nach Düsseldorf zu kommen!